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Kölner Tandembeschleuniger

Tank des Kölner Tandembeschleunigers
Tank des Beschleunigers

In Kernphysikalischen Experimenten werden zumeist Teilchenbeschleuniger genutzt, um elektrisch geladene Ionen zu Beschleunigen, und diese dann wiederum als Ausgangsprodukte für Kernreaktionen oder ähnliches zu benutzen.

Das Institut für Kernphysik verfügt über einen Tandem-Van-de-Graaff-Beschleuniger. Das Foto zeigt den Tank des Beschleunigers.

Funktionsprinzip

Dem Kölner Tandembeschleuniger liegt ein Van-de-Graaff-Generator zugrunde.

Diese Art des Bandgenerators wird dazu genutzt, ein sogenanntes Terminal in der Mitte des Beschleunigers positiv aufzuladen. Durch dieses positive Potential von einigen Millionen Volt werden negativ geladene Ionen aus den Ionenquellen zur Tankmitte hin beschleunigt.

Pelletron (ausgebaut!)
Pelletron

An dieser Stelle befinden sich sogenannte Stripper-Folien, die die Ionen durch Abstreifen der äußeren Elektronen umladen. Die danach positiven Ionen werden nun vom positiv geladenen Terminal abgestoßen und nochmals beschleunigt.

Seit 2004 wird für den Bandgenerator statt des üblichen Gummibandes ein sogenanntes Pelletron genutzt, welches auf nebenstehendem Foto abgebildet ist.

Experimente am Tandem

Einen Überblick über die am Tandembeschleuniger durchgeführten Experimente finden Sie hier.

Strahlrohrhalle 1
Übersicht über Strahlrohrhalle 1